
Die wesentlichsten
Schiffstypen
Hier
erhalten Sie einen kurzen Überblick zu den wesentlichsten
Schiffstypen und deren Erkennungsmerkmale mit Kurzbeschreibungen.
Die Liste berücksichtigt im Wesentlichen die Schiffe,
auf denen die Ausbildung z.B. zum Schiffsmechaniker durchgeführt
werden kann. Die folgende Liste erhebt daher keinen Anspruch
auf Vollständigkeit.
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Containerschiffe
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Feederschiffe
- Containerzubringer
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Tankschiffe
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Flüssiggastanker
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Öltanker
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Massengutschiffe
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Mehrzweckfrachter
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Schwergutschiffe
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Fähren
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RoRo-Schiffe
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Schlepper
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Versorger
(Offshore)
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Forschungsschiffe
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Gewässerschutzschiffe
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Fischereischiffstyp
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Offshore-Schiffe
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Saugbagger
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Containerschiffe

Das Containerschiff “Colombo Express” im Hamburger Hafen-
8.749 TEU
Ein Containerschiff ist ein Schiffstyp, der
für den Transport von ISO-Containern ausgelegt ist.
Die Frachtkapazität von Containerschiffen wird in TEU
(Twenty- foot Equivelent Units vgl. Tonnage) angegeben
und entspricht der Anzahl von 20-Fuß-Containern, die
geladen werden können. Üblich sind auch die größeren
40-Fuß-Container (gemessen in FEU wie Forty-foot Equivalent
Unit). Seit Mitte der 1990er ebenso 45-, 48- und 53-Fuß-Container
sowie die seltener anzutreffenden 30-Fuß-Container,
die allerdings an Deck geladen werden müssen, da die
Cellguides (Führungsschienen in der Vertikalen) nur
für 40-Fuß-Container ausgelegt sind. Für sehr große
bzw. schwere Stückgüter existieren auch so genannte
Flat Racks, Open-Top Container oder Platforms, die im
Verbund mit Standard-Containern geladen werden können.
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Feederschiffe - Containerzubringer

Das Feederschiff „Sven“ der Reederei Rambow- 700 TEU
Ein
Feederschiff (englisch: feeder vessel oder feeder
ship; von to feed = füttern, versorgen) ist ein speziell
für Container- oder Autotransporte gebautes Frachtschiff,
das als Zulieferer und Verteiler für große Seeschiffe
und Seehäfen tätig ist.
Die
Beladung erfolgt an den Containerterminals. Feederschiffe
können mit einem eigenen Ladegeschirr ausgestattet sein
und damit auch kleine Häfen ohne leistungsfähige Containerbrücken
oder Kräne anlaufen.
Feederschiffe
sind eine moderne Form der Küstenmotorschiffe. Dieser
Schiffstyp arbeitet als Zubringer und Verteiler für
die großen Container- und Autoterminals in Seehäfen
und Tiefwasserhäfen, die von großen bis sehr großen
Schiffen angelaufen werden können. Von und zu diesen
Häfen transportiert ein Feeder Frachten zu kleinen Küsten-,
Kanal- und Binnenhäfen. Feederschiffe werden auch eingesetzt,
wenn es für ein großes Containerschiff unökonomisch
ist, einen Hafen für die Ladung oder Entladung nur weniger
Container anzulaufen. Ein weiterer Grund können Häfen
mit nicht ausreichendem Tiefgang und zu wenigen Liegeplätzen
mit der für den 3 Umschlag notwendigen Infrastruktur
sein.
Die
Bezeichnung Feederschiff beinhaltet, abhängig vom Einsatzgebiet,
verschiedene Schiffsgrößen. In Europa können die meisten
dieser Schiffe einige hundert Standardcontainer (TEU)
transportieren, wobei die größten im Verkehr zu den
Ostseehäfen eingesetzten Schiffe (Baltic Max Feeder)
etwa 1400 TEU aufnehmen. In Ostasien fahren ebenfalls
Feederschiffe mit einer Kapazität von weit mehr als
1.000 Containern, welche die größeren Containerschiffe
mit einer Tragkraft von 5.000 bis 8.000 Containern beliefern.
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Tankschiffe

Doppelhüllentanker „Seaconger“ der Reederei German Tanker
Shipping
Ein
Tanker ist ein Schiff zum Transport von flüssigen
Stoffen, wie Wasser, Rohöl, Ölen, Kraftstoffen, Flüssiggas
oder petrochemischen Erzeugnissen. Die Silhouette eines
Tankers ist leicht von den anderen Schiffen zu unterscheiden.
Er besitzt ein flaches Deck, das außer der Brücke kaum
Aufbauten trägt. Er benötigt kein Ladegeschirr (auf
Deck montierte Kräne), bis auf den mittschiffs auf allen
Tankschiffen montierten, so genannten Manifoldkran,
mit dem Schläuche von Land an Bord gehoben werden können,
um sie mit dem Leitungssystem des Schiffes zu verbinden.
Diese Anschlüsse (auch Manifold genannt) sind aus der
Entfernung ebenfalls gut zu erkennen.
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Flüssiggastanker

Das Bild zeigt einen Flüssiggastanker
Flüssiggastanker
dienen dem Seetransport verflüssigter Gase als Massengut
in fest installierten Ladetanks. Transportierte Gase
sind neben technischen Gasen vor allem Flüssigerdgas
(LNG liquified natural gas) und Flüssiggas (LPG liquified
petroleum gas).
Flüssiggastanker
sind eine flexible Alternative zum Transport in Pipelines
zum Zwecke der Energieversorgung. Der effiziente Transport
von Gasen setzt eine Verflüssigung voraus. Diese Verflüssigung
bewirkt eine erhebliche Volumenverringerung (LPG: 1/260,
LNG: 1/600). Diese Verflüssigung kann je nach Art des
Gases sowohl durch Druckerhöhung als auch durch Temperaturabsenkung
erreicht werden. Da die verschiedenen Sorten von Flüssiggasen
sich erheblich in ihrer Komprimierbarkeit unterscheiden,
werden für die verschiedenen Gastypen jeweils spezifische
Tankschiffe gebaut.

Das Bild zeigt die „Danubegas“ der Hartmann Reederei
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Öltanker
Der Öltanker „Abqaiq“ beim Beladen
Öltanker
sind Schiffe, die speziell für den Transport von Erdöl
gebaut werden. Öltanker, die den europäischen Markt
mit Rohöl aus den erdölfördernden Ländern versorgen,
haben fast immer eine Größe von über 100.000 BRT.
Der
Antrieb heutiger Öltanker erfolgt mittels einer schwerölbetriebenen
Hauptmaschine mit Direktantrieb der Antriebswelle mit
feststehendem Propeller. Die Hauptmaschine ist in der
Regel ein langsam laufender Zweitakt-Dieselmotor mit
etwa 100 Umdrehungen/ Minute. Bei kleineren Schiffen
sind auch mittelschnelllaufende Viertaktmotoren anzutreffen
sowie diesel-elektrische Antriebe, bei denen die Hauptmaschine
einen Generator antreibt und der hierdurch erzeugte
Strom auch zum Antrieb des Propellers verwendet wird.
Die in der Vergangenheit üblichen Dampfturbinenantriebe
werden wegen des geringen Wirkungsgrades und der gestiegenen
Treibstoffpreise nicht mehr gebaut.
Rohöl
wird im beheizten Zustand geladen und wird während der
gesamten Seereise weiterhin beheizt, um im Löschhafen
abgepumpt werden zu können. Zur Beheizung der Ladung
sind daher ausreichend dimensionierte Kesselanlagen
an Bord installiert. Der größte jemals gebaute Öltanker
konnte 652 Millionen Liter Rohöl laden.
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Massengutschiffe

MS „ Berge Athene“, ein Schüttgutfrachter mit 225.200
Tonnen Tragfähigkeit
Massengutfrachter
-auch Bulkcarrier oder Schüttgutfrachter genannt-
sind Schiffe, die zum Transport von losen Massengütern
verwendet werden, beispielsweise Erz, Kohle, Bauxit,
Phosphat, Zement oder Getreide. Massengutfrachter übernehmen
etwa ein Drittel des weltweiten Seetransports.
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Mehrzweckfrachter

Das Bild zeigt M.S. „Cellus“ der Reederei Braren die
z.B. Papier transportiert
Der
Deutsche Mehrzweckfrachter, der vor allem
bei Seeleuten und international auch als German Liberty
bekannt wurde, ist ein Liberty-Ersatzschiffstyp, welcher
von den Werften Flensburger Schiffbau-Gesellschaft in
Flensburg, Bremer Vulkan in Bremen und der Rickmers
Werft in Bremerhaven Ende der 1960er Jahre als der Ersatz
für die damals alternde Flotte der während des Krieges
und kurz danach gebauten Trampschiffe aufgelegt wurde.
German Liberty ist die Kurzform der Bezeichnung German
Liberty Replacement Ship, unter der dieser Schiffstyp
international bekannt gemacht wurde. Sie leitet sich
vom während des Zweiten Weltkrieges gebauten Liberty-Frachter
ab, den der Deutsche Mehrzweckfrachter ersetzen sollte.
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Schwergutschiffe

MS „Frauke“ (Schiffahrtskontor Altes Land / SAL) im
Hamburger Hafen
Schwergutschiffe
sind Stückgutschiffe zur Beförderung extrem schwerer
Ladegüter. Heutzutage werden solche Schiffe meistens
den Mehrzweckfrachtern zugeordnet. Die häufig genutzte
Bezeichnung lautet Heavy Lift Multi Purpose Dry Cargo
Vessel, strengthened for heavy cargoes. In den meisten
Fällen sind diese Schiffe mit entsprechend dimensionierten
Schwergutbäumen oder -kränen ausgerüstet, die es ermöglichen,
solch schwere Ladung zu laden und zu löschen. Bei Bedarf
werden zwei Kräne im „Tandem“ genutzt, woraus sich die
doppelte Hubfähigkeit ergibt. Schwergutschiffe verfügen
über besonders leistungsfähige Ballastpumpen, um während
der Ladungsarbeit auftretende Krängungen schnell ausgleichen
zu können, manche auch zusätzlich über Pontons. Um von
der Brücke aus auch bei hohen an Deck verladenen Schwergütern
eine ausreichend gute Sicht zu haben, sind bei Schwergutschiffen
die Decksaufbauten bisweilen vorne angeordnet. Dies
hat auch den Vorteil, dass die Decksaufbauten als Schutz
für die oft empfindliche Deckslast fungieren können.
Auf
Schwergutschiffen werden noch heutzutage sehr hohe Anforderungen
an die klassische Seemannschaft gestellt: Da es sich
um nicht standardisierte Ladung handelt, muss diese
aufwendig berechnet und den Erfordernissen nach gelascht
(„befestigt“) werden.
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Fähren
Die Fähre NORDFRIESLAND der Wyker Dampfschiff
Reederei
Eine
Fähre oder auch Fährschiff ist ein speziell für den
Transport von Personen, Tieren, Fahrzeugen oder Gütern
gebautes Fahrzeug. Der Grundgedanke bei den ersten Schiffen
dieser Art war es, den Übersetzverkehr zu Inseln oder
von einem Ufer einer Wasserstraße zum anderen zu dienen.
Die Fähre ist bei relativ geringem Verkehrsaufkommen
oder großen Entfernungen eine Alternative zu Brücken
oder Tunneln. In Städten, die am Meer oder an einem
größeren Fluss liegen oder viele Kanäle aufweisen, können
Fährverbindungen eine wichtige Rolle im Nahverkehr spielen
(z.B. Hamburg, Istanbul).
Nach
der Transportaufgabe unterscheidet man zwischen
•
Personenfähren
• Autofähren (siehe auch: RoRo-Schiff)
• Eisenbahnfähren (Trajektschiffe)
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RoRo-Schiffe
RoRo-Schiffe (von engl. Roll on Roll off) sind moderne
Transportschiffe, welche bewegliche Güter im RoRo-Verfahren
transportieren. Dies bedeutet im Gegensatz zum LoLo-Verfahren,
dass die Ladung auf das Schiff gefahren wird. Dabei
handelt es sich meist um eine Kombination aus Fahrzeugen
wie PKW oder LKW oder auch Zügen, die selbst an Bord
der Schiffe fahren, als auch standardisierte Ladeeinheiten
und Wechselbrücken, welche durch spezielle Zugmaschinen
an Bord gestaut werden. RoRo-Schiffe haben hierzu befahrbare
Decks, auf die die Ladung gerollt werden kann. Diese
sind oft in der Höhe variabel, wodurch der Laderaum
flexibler genutzt werden kann. Zum Be- und Entladen
besitzen RoRo-Schiffe Bug-, Seiten- und/oder Heckluken,
durch die die Fahrzeuge mittels Rampen an Bord fahren
können.
Der
Großteil des Lkw-Verkehrs zwischen Finnland und Westeuropa
(Lübeck, Rostock, Wismar) wird mittels RoRo-Schiffen
abgewickelt. Da diese Schiffe heute sehr häufig in der
Kombination neben den „rollenden“ Ladungsgütern auch
eine Vielzahl von Passagierkabinen und Restaurants,
Kinos etc. an Bord vorhalten, nennt man diesen Schiffstypen
auch ROPAX- Schiffe.
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Schlepper
Bugsier 6
Schlepper, früher auch Schleppschiffe genannt, (engl.
tugboat oder tug) sind Schiffe mit leistungsstarker
Antriebsanlage, die zum Ziehen und Schieben anderer
Schiffe oder großer schwimmfähiger Objekte eingesetzt
werden. Meist werden zum Ziehen Schlepptrossen verwendet,
die am Schlepper an Haken eingehängt oder an Seilwinden
aufgerollt sind.
Man
unterscheidet nach Bauweise und Einsatzzweck in
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Forschungsschiffe
Forschungsschiff „Polarstern“, aktuell bereedert
durch Reederei F. Laeisz
Forschungsschiffe
übernehmen vielfältige Forschungsthemen auf den
Meeren. Sie stellen wissenschaftliche Labore auf dem
Meer dar und übernehmen Aufgaben in den verschiedenen
Disziplinen: Arktis-, Antarktis-, Eis- und Polarforschung,
Geologie, Meeresströmungen, Meteorologie, Schiffbau,
Fischfang, Meeresbiologie und Unterwasserarchäologie.
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Gewässerschutzschiffe
Gewässerschutzschiff „Neuwerk“
Das
hier gezeigte Gewässerschutzschiff „Neuwerk“ ist ein
in der Nordsee stationiertes Mehrzweckschiff des
Bundes und wird vom Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven
betrieben. Das Schiff ist als Eisbrecher, Notschlepper,
Tonnenleger, für die Schadstoffunfallbekämpfung sowie
für schiffahrtspolizeiliche Aufgaben einsetzbar.
Im
September 2006 wurde die Neuwerk sogar zur Bergung eines
Walkadavers vor Cuxhaven eingesetzt. Das Schiff ist
für den Einsatz als Tonnenleger mit einem Tonnenkran
ausgerüstet, der je nach Auslage zwischen ca. 12 und
22 t heben kann. Für die Brandbekämpfung verfügt das
Schiff über insgesamt vier Löschkanonen (Monitore).
Das Schiff wird über Gasschutzmotoren betrieben.
Die
„Neuwerk“ ist das bisher Größte der vier Mehrzweckschiffe
der Wasser- und Schiffahrtsverwaltung des Bundes die
in Nord- und Ostsee stationiert sind.
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Fischereischiffstyp

Der Trawler (engl.: Schleppnetzfischer) ist ein
Schiffstyp, der zum Fischfang eingesetzt wird. Er benutzt
zum Fischfang Schleppnetze, meist Grundschleppnetze
(Trawl) oder Schwimmschleppnetze zur pelagischen Fischerei.
Je nach Gestaltung und Anordnung des Fangdecks und der
Technologie des Aussetzens und des Einholens des Netzes
wird zwischen Seiten- und Hecktrawlern unterschieden
.
Bei
Hecktrawlern, auch Heckfänger oder Sterntrawler genannt
(von englisch: stern = Heck) befindet sich das Fangdeck
im Bereich des Achterschiffes. Das Schleppnetz wird
über den Slip an Bord geholt bzw. ausgesetzt.
Bei
Seitentrawlern befindet sich das Fangdeck im Bereich
des Mittschiffes. Das Schleppnetz wird dabei über die
Seitenreling ausgesetzt und eingeholt. Die Kurrleinen,
an denen das geschleppte Netz befestigt ist, laufen
dabei über Königsrollen und die Rollen der an der Bordseite
befestigten Galgen außenbords.
In
der jüngeren Zeit haben sich die Hecktrawler gegenüber
den Seitentrawlern durchgesetzt.
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Offshore-Schiffe
Schiffstyp Hubschiff der Beluga Hochtief Offshore
In
Deutschland ist die Errichtung großer Hochsee-Windparks
(engl. Offshore-Windpark) in der Ausschließlichen Wirtschaftszone
(AWZ) Deutschlands (außerhalb der 12-Meilen-Zone) geplant.
40 Offshore-Windparks sollen in der Nord- und Ostsee
entstehen. Die deutsche Bundesregierung beschloss im
Spätsommer 2009 einen Raumordnungsplan, wonach bis 2030
bis zu 25.000 Megawatt über Offshore-Windkraft erzeugt
werden könnten. Laut Verkehrsministerium sollen ca.30
Windparks in der Nord- und ca. 10 in der Ostsee gebaut
werden.
Um
den Bau und auch die Wartungen für große Offshore-Windparks
leisten zu können, werden besondere Anforderungen an
diese Spezialschiffe gestellt. So hat die Reederei Beluga
in einem Joint Venture mit Hochtief begonnen, sich diesen
Herausforderungen zu stellen und lässt die ersten Spezialschiffe
für die Installation von Anlagen auf See und Transportdienstleistungen
bauen. Das Konzept beruht auf der Nutzung eines speziell
gefertigten Hubschiffs, das auch bei rauesten
Wetterverhältnissen in größerer Tiefe arbeiten kann.
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Saugbagger
Saugbagger "Ostsee" auf der Unterelbe
Saugbagger
mit Antrieb
Es
handelt sich dabei um ein selbstfahrendes Schiff für
den Einsatz in Häfen, auf Wasserstraßen oder auf See,
das mit Hilfe eines Fräskopfes (Cutterbagger) oder eines
Schleppkopfes (Hopperbagger) das Sediment an der Gewässersohle
löst und durch eine Saugleitung an Bord saugt. Der Wasseranteil
wird abgetrennt und wieder ins Wasser abgeschieden;
die festen Bestandteile des Saugguts werden entweder
in eine Schute oder den Laderaum des Schiff selbst gefüllt
und abtransportiert oder direkt auf naheliegende Spülfelder
gepumpt.
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